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Vellberg

Kontakt:
Bürgermeisterin Ute Zoll
Bürgermeisteramt Vellberg
Im Städtle 28
74541 Vellberg
Fon: 07907/877-0
Fax: 07907/877-12
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  • Einwohner: 4.211
  • Fläche: 3.189 ha
  • Stadtteile: 13
  • Höhenlage: 335 - 462 m über NN

Geschichte

Städtle
Städtle

Der Stadtteil Stöckenburg ist der älteste Stadtteil und auch der älteste urkundlich erwähnte Ort der gesamten Region. Der Bergrücken war schon in der Jungsteinzeit bewohnt, vor etwa 2000 Jahren waren Kelten dort ansässig. 741 machte der fränkische Hausmeier Karlmann eine Schenkung ans Bistum Würzburg.

Die Stöckenburg ist die Urpfarrkirche des Mulachgaues, eine Art Wehrkirche an der Gebietsgrenze der Franken zu den zehn Kilometer südlich entfernten Alamannen. Um die Stöckenburg herum bildeten sich im 7. und 8. Jahrhundert die ersten Orte, darunter auch Großaltdorf, erstmals eindeutig erwähnt 848 durch Abt Hatto von Fulda und Graf Sigehard. In der Keltenzeit wurden auf dem Heiligtum Kirchbühl Sonnwendfeiern abgehalten.

Die fränkische Siedlung Talheim entstand auch in dieser Zeit, wurde jedoch erst 1090 urkundlich erwähnt.
Vellberg selbst entstand als Burg auf dem Bergsporn um 1076 und wurde durch die Überbringung der Schenkungsurkunde des Klosters Fulda 1102 durch Heinrich von Vellberg an den Papst in Rom erstmals urkundlich erwähnt. Aus einer Ministerialenfamilie gingen die Herren von Vellberg hervor, die Burg und Stadt ab 1466 befestigten, von Kaiser Maximilian 1500 das Marktrecht erhielten und vermutlich um 1506 mit der hohen Blutgerichtsbarkeit auch die Stadtrechte.
1595 wurde Vellberg von der Reichsstadt Hall erworben, zu der Vellberg bis 1802/03 gehörte, ehe es zum Herzogtum Württemberg kam und selbstständige Stadt wurde. Mit dem Wiederaufbau der Stadtmauern, Türme, Bastionen und dem unterirdischen Wehrgang wurde 1936 begonnen.

1856 kam der Stadtteil Talheim zu Vellberg, 1972 wurde Großaltdorf eingemeindet. Durch zahlreiche Baugebiete in Vellberg, Talheim und Großaltdorf wurde der staatlich anerkannte Erholungsort (seit 1970) zu einem attraktiven Wohnort.

Wirtschaft

Arbeitsplätze befinden sich in Vellberg vor allem in der örtlichen Bank, einer Industrieproduktion, einer Druckerei, in 3 Speditionen, bei der Stadtverwaltung und 4 Steinbrüchen mit Abbau von Gips, Anhydrit und Muschelkalk.

Das zentral gelegene Gewerbe- und Industriegebiet liegt ca. 12 km entfernt zur A 6 (Heilbronn-Nürnberg). Gewerbe, Handwerk und Handel decken die Grundbedürfnisse ab.

Sehenswürdigkeiten & Besonderheiten

Oberes Schloss und Amtshaus
Oberes Schloss und Amtshaus

Die mittelalterliche Trutzfeste Vellberg aus dem 15./16. Jahrhundert besteht aus zwei Schlössern, dem Stadttorturm, weiteren Wehrtürmen, einer umfassenden Stadtmauer, Toren und Bastionen sowie einem unterirdischen Wehrgang. Um den Marktplatz mit dem Weinbrunnen von 1720 herum sind zahlreiche prächtige Fachwerkgebäude angesiedelt, darunter auch das Amtshaus (Rathaus).

Im Burggraben befindet sich das Natur- und Heimatmuseum. Auf dem gegenüber liegenden Hügel steht die Martinskirche mit einem aufklappbaren Altar aus der Riemenschneider-Schule und die Stöckenburg.

Das idyllische Naturschutzgebiet Bühlertal durchschneidet die Gemarkung Vellberg von Eschenau bis Rappolden. Hier sind Wanderwege und der Bühlertalradweg ausgeschildert. Von Lorenzenzimmern und Großaltdorf herunter fließt der Aalenbach in die Bühler.

Im Eschenauer Muschelkalksteinbruch wurden schon zahlreiche Fossilienfunde gemacht. Die Stadt Vellberg verfügt über ein reichhaltiges Freizeit- und Sportangebot für Jugendliche und Erwachsene und zahlreiche Spielplätze für Kinder.

Feste & Kultur

Christkindlesmarkt
Christkindlesmarkt

Fester Bestandteil des öffentlichen Leben sind die Feste, allen voran das traditionelle Weinbrunnenfest am 1. Juliwochenende, welches 2007 zum 40. Mal gefeiert wird.

Dabei fließen Württemberger Weine aus dem Stadtbrunnen von 1720 und es wird die Einbringung des Weinzehnten aus dem Mittelalter gefeiert. Auf dem Marktplatz im Städtle findet im Dezember auch der festlich illuminierte Christkindlesmarkt statt, und im September ein gut besuchter Trödelmarkt.

Im April wurde früher der Tag der reduzierten Wahrheit gefeiert. Alle zwei Jahre findet im Städtle ein Mittelaltermarkt statt, der zur mittelalterlichen Kulisse hervorragend passt. Im Juni eine Sonnwendfeier auf dem Talheimer Binselberg, und im Juli ein Backofenfest in Talheim. Im Winterhalbjahr finden zahlreiche Feste in den beiden Festhallen statt und auch über den Sommer wird in Vellberg und seinen Stadtteilen fast jedes Wochenende ein Fest gefeiert.

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