Landkreis Schwäbisch Hall

Seitenbereiche

A-a a-A

Impfdosen für den Landkreis Schwäbisch Hall - Landrat Bauer telefoniert mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

[Artikel vom 11.04.2021]

Landrat Gerhard Bauer machte in seinem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 29. März 2021 deutlich, dass der Landkreis Schwäbisch Hall im Landes- und Bundesvergleich eine enorm hohe Sieben-Tage-Inzidenz erreicht habe. Die Landkreisverwaltung habe daher über die sogenannte „Notbremse“ der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg hinaus weitere einschränkende Maßnahmen getroffen. Der Landrat forderte, auch im Namen des Kreistags und der Rathauschefs des Landkreises, deshalb erneut, dem Landkreis Schwäbisch Hall aus dem EU-Sonderkontingent mehr Impfdosen zur Verfügung zu stellen und eine Durchimpfung durch Hausärztinnen und Hausärzte zu ermöglichen.
 
Im Telefongespräch am 10. April 2021 machte der Landrat gegenüber dem Bundesminister „nochmals unseren Standpunkt klar und ich habe darauf verwiesen, dass in Thüringen Landkreise mit geringerer Inzidenz zusätzlich Impfdosen erhalten haben. Ich habe den Minister auch auf das Beispiel Schwaz in Tirol hingewiesen, die zusätzliche Impfdosen von der EU bekommen hätten“, so Gerhard Bauer. Bundesminister Spahn antwortete, dass die zusätzlichen Impfdosen für Thüringen durch einen einstimmigen Beschluss der 16 Bundesländer zustande kamen. Er sehe in zusätzlichen Impfdosen für Hotspots keinen erfolgversprechenden Weg, da auch hier eine Immunisierung erst mittelfristig erreicht werde. Der Bundesminister müsse die knappen Impfdosen nach Bevölkerung in den Ländern verteilen und verwies darauf, dass sich die Impfstoffsituation mittelfristig verbessern werde. Zusätzliche Impfdosen könne er dem Landkreis Schwäbisch Hall deshalb nicht zur Verfügung stellen. „Ich bedauere es sehr, dass der Bundesminister unserer gemeinsamen dringenden Bitte, mehr Impfdosen für unseren Landkreis zur Verfügung zu stellen, nicht nachkommt und die Bundesregierung keinerlei zusätzliche Unterstützung für uns gewährt.“, erklärt Landrat Gerhard Bauer.

Weitere Informationen