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Gemeinsame Initiative für Reaktivierung des Haltepunkts Kupfer/Neukupfer

[Artikel vom 02.12.2019]

Zahlreiche Vorteile versprechen sich die Verantwortlichen des Landkreises Schwäbisch Hall und des Hohenlohekreises wie auch die betroffenen Kommunen von einem wiederbelebten Bahnhaltepunkt Kupfer/Neukupfer: Gemeinsam setzen sie sich hierfür ein.

Umweltfreundlich den Arbeitsplatz erreichen: Dies könnte für zahlreiche Beschäftigte der beiden Gewerbegebiete Übrigshausen und Greut möglich werden, wenn der Bahnhaltepunkt Kupfer / Neukupfer reaktiviert wird. Denn bisher hält die Hohenlohebahn zwischen Schwäbisch Hall und Öhringen nur in Waldenburg und Neuenstein, vielfach auch in Wackershofen – nicht zuletzt aufgrund des weit über die Region hinaus bekannten Freilandmuseums.

Gemeinsam hatten Landrat Gerhard Bauer und sein Kollege aus dem Hohenlohekreis, Dr. Matthias Neth, sowie der CDU-Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Hohenlohe, Arnulf von Eyb, zu einem Vor-Ort-Termin am ehemaligen Haltepunkt Kupfer eingeladen. Die Bürgermeister der betroffenen Kommunen Kupferzell, Untermünkheim und Waldenburg sowie die Verkehrsdezernentin des Hohenlohekreises verständigten sich bei diesem Termin auf einen gemeinsamen Vorstoß beim Land. Denn angesichts der anstehenden Erweiterung des Gewerbegebiets Übrigshausen (Untermünkheim) wäre ein aktueller Anlass gegeben, die Reaktivierung des Haltepunkts Kupfer/Neukupfer in Angriff zu nehmen. Und auch die Beschäftigten des Gewerbegebiets Greut (Kupferzell) würden hiervon profitieren. Landrat Gerhard Bauer betonte, wie wichtig fortlaufende Verbesserungen für einen attraktiven Schienenverkehr seien. So freue ihn, dass die Hohenlohebahn bereits ab dem Fahrplanwechsel zum 15. Dezember 2019 stündlich nach Heilbronn fahren werde. Ein Umstieg in Öhringen werde ab diesem Zeitpunkt grundsätzlich entfallen. Eine weitere Verbesserung für die Nutzer dieser Bahnverbindung wäre, wenn in absehbarer Zeit zudem ein Haltepunkt in Kupfer / Neukupfer realisiert werden könnte. „Zahlreiche Pendler würden hiervon profitieren“, so Landrat Bauer.

Die Landräte Gerhard Bauer und Dr. Matthias Neth verwiesen auf die gemeinsam vom Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Hohenlohebahn aus dem Jahre 2013. Darin enthalten sei auch die Reaktivierung des Haltepunkts Kupfer / Neukupfer. Die Kosten wurden seinerzeit mit einer Million Euro beziffert. Sehr freute insbesondere Untermünkheims Bürgermeister Christoph Maschke und Kupferzells Bürgermeister Christoph Spieles die Information, dass die Landräte die Reaktivierung des Haltepunkts beim Verkehrsministerium in Erinnerung rufen und um Prüfung einer Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) bitten werden. Gegebenenfalls könnte in einem zweiten Schritt eine Aktualisierung der Machbarkeitsstudie für den Haltepunkt Kupfer / Neukupfer in Auftrag gegeben werden.

Dieses Vorgehen wird von Arnulf von Eyb, MdL, sehr begrüßt: „Jeder zusätzliche Haltepunkt ist geeignet, öffentlichen Nahverkehr für weitere Personenkreise attraktiv zu machen. Der öffentliche Nahverkehr gewinnt für den Ländlichen Raum zunehmend an Bedeutung. Bei der Förderung von Mobilität muss der Ländliche Raum Priorität genießen.“ Er hoffe deshalb, dass das Land dem zusätzlichen Bahnhaltepunkt zustimmen werde und dafür auch Fördermittel bereitgestellt werden können.

Am Bahnhof in Kupfer (von links): Verkehrsdezernentin Catharina Allerborn (Hohenlohekreis), BM Markus Knobel (Waldenburg), BM Christoph Spieles (Kupferzell), Gerhard Bauer, Landrat Landkreis Schwäbisch Hall, Arnulf von Eyb, MdL sowie BM Christoph Maschke (Untermünkheim) und Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises.
(Foto: Landratsamt Schwäbisch Hall)
Am Bahnhof in Kupfer (von links): Verkehrsdezernentin Catharina Allerborn (Hohenlohekreis), BM Markus Knobel (Waldenburg), BM Christoph Spieles (Kupferzell), Gerhard Bauer, Landrat Landkreis Schwäbisch Hall, Arnulf von Eyb, MdL sowie BM Christoph Maschke (Untermünkheim) und Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises.
(Foto: Landratsamt Schwäbisch Hall)

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