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Landrat Gerhard Bauer besucht WMB Ventilatoren in Obersontheim

[Artikel vom 03.06.2019]

Ventilatoren von WMB aus Obersontheim finden weltweit Absatz. Seien es Ventilatoren für Gebäude, Kraftwerksturbinen, Schienenfahrzeuge oder Pkw-Prüfstände. Einen Einblick in die Struktur des Unternehmens verschafften sich Landrat Gerhard Bauer und Kreiswirtschaftsförderer David Schneider vergangene Woche.

Die Erfolgsstory des Unternehmens begann im Jahre 1996, als Werner Finkbeiner die Firma WMB gründete.

Was einmal mit der Wärme-, Kälte- und Klimatechnik begann, hat sich mittlerweile auf die Energiewirtschaft, die Verkehrs- und die Automobilwirtschaft erweitert. Heute sind Ventilatoren der WMB Ventilatoren GmbH nicht nur in der Gebäudetechnik zu finden, sondern zum Beispiel auch bei der Bahn zur Kühlung von Waggonbremsen und Lokomotivmotoren. Auch bei Biogasanlagen kommen die Ventilatoren aus Obersontheim zum Einsatz. Richtig stolz ist das Unternehmen, in welchem mittlerweile auch die beiden Söhne tätig sind, auf die eigene Entwicklung eines Querstromgebläses. „Damit können PKW-Hersteller den Fahrtwind für verschiedene Autotypen auf einem Prüfstand simulieren“, berichtete Manuel Finkbeiner, der das Unternehmen zusammen mit seinem Vater führt. Angesichts des neuen Abgasmessverfahrens „WLTP“, das vor knapp zwei Jahren in der EU für Personenkraftfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge eingeführt wurde, können so die Fahrzeuge im Hinblick auf ihre Emissionen bestens getestet werden. Denn das Fahrtwindgebläse ersetzt den fehlenden Fahrtwind bei Leistungsprüfungen und Fahrsimulationen.

Landrat Gerhard Bauer zeigte sich beeindruckt von der Produktpalette des Unternehmens. Deutlich sei auch die Innovationskraft des Unternehmens belohnt worden, als es im Jahre 2016 den Zuschlag für Fördermittel aus dem Programm „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ erhalten habe. Aktiv habe den Förderantrag die landkreiseigene Wirtschaftsförderung begleitet, welche Ansprechpartnerin für das im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum angesiedelte Programm ist. Beim Rundgang durch das Unternehmen, an welchem neben Landrat Bauer auch Obersontheims Bürgermeister Siegfried Trittner sowie Kreiswirtschaftsförderer David Schneider teilnahmen, stand im Mittelpunkt das neue Produktionsgebäude. Seit dem Jahre 2016 stehen dem Unternehmen im Gewerbegebiet „Häcker“ nun 4.800 Quadratmeter Produktionsfläche zur Verfügung. Aufgrund der großen Nachfrage sei auch diese Fläche bereits wieder zu klein, weshalb Container als Interimslösung angemietet worden seien, berichtete Geschäftsführer Werner Finkbeiner.

45 Mitglieder beschäftigt das Unternehmen, darunter sieben Auszubildende in den Berufen Konstruktionsmechaniker und Technische Produktdesigner. „Letztere Ausbildungsstelle gibt es erst seit dem Jahre 2017. Eine Technische Produktdesignerin lernt dort aktuell, wie unsere Ventilatoren nach Kundenwunsch in 2-D- und 3-D-Technik durchkonstruiert werden“, berichtete Benjamin Finkbeiner, welcher als Prokurist unter anderem für den Bereich Personal zuständig ist. „Uns freut besonders, dass die eigene Ausbildung bei WMB einen hohen Stellenwert genießt. Denn der Nachwuchs an Fachkräften ist auch der Wirtschaftsförderung des Landkreises ein großes Anliegen“, betonte Landrat Bauer. Und noch ein besonderes „Bonbon“ konnte die Firma WMB ihren Gästen bieten: Jedes Produkt, das das Unternehmen verlässt, trägt einen Aufkleber mit dem Schriftzug „WMB Original – Made by Experts in Hohenlohe“ – ein klares Bekenntnis zum Standort Hohenlohe.


Landrat Gerhard Bauer (2. v. r.) besichtigt gemeinsam mit (v. l.) Prokurist Benjamin Finkbeiner, Wirtschaftsförderer David Schneider, Bürgermeister Siegfried Trittner sowie den WMB-Geschäftsführern Werner und Manuel Finkbeiner die neue Produktionshalle.
Landrat Gerhard Bauer (2. v. r.) besichtigt gemeinsam mit (v. l.) Prokurist Benjamin Finkbeiner, Wirtschaftsförderer David Schneider, Bürgermeister Siegfried Trittner sowie den WMB-Geschäftsführern Werner und Manuel Finkbeiner die neue Produktionshalle.

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