Landkreis Schwäbisch Hall

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Coronavirus: Der Landkreis Schwäbisch Hall informiert

[Artikel vom 13.03.2020]

Im Landkreis Schwäbisch Hall handeln Gesundheitsamt, Diak Klinikum und das Klinikum Crailsheim bei einem Verdacht auf das Coronavirus nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes, die wiederum auf aktuellen Mitteilungen der WHO basieren.

Lungenkrankheiten wie die vom Coronavirus verursachte gefährden vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Wer in der vergangenen Zeit in den Risikogebieten China, Südkorea, Iran oder in den italienischen Regionen Lombardei und Emilia-Romagna sowie Südtirol (entspricht Provinz Bozen) oder der Stadt Vo war und innerhalb von 14 Tagen grippeähnliche Symptome wie Fieber und Husten wahrnimmt, kann sich bei den benannten Adressen oder zunächst telefonisch bei seinem Hausarzt informieren. Da die Symptome und der Krankheitsverlauf des Coronavirus denen einer Grippe sehr ähnlich sind, sollte man keine voreiligen Rückschlüsse ziehen. Die Zahl von Grippeerkrankten durch das Influenzavirus ist in diesem Jahr sehr hoch.


Zur Vorbeugung raten wir deshalb:

  • Halten Sie Abstand, vermeiden Sie enge Umarmungen oder Händeschütteln ("Ein freundliches Lächeln statt einem Händedruck")
  • Meiden Sie große Menschenansammlungen und belebte Orte
  • Waschen und desinfizieren Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände – auch die Fingerzwischenräume und Fingerkuppen, bis hin zum Handgelenk
  • Niesen und Husten Sie in die Armbeuge
  • Drücken Sie im Aufzug die Tasten nicht mit den Fingern, sondern wenn möglich, mit Fingerknöcheln oder dem Ellenbogen
  • Lüften Sie geschlossene Räume regelmäßig

Hier erhalten Sie Informationen:


Robert-Koch-Institut
www.rki.de

Landesgesundheitsamt in Stuttgart
montags bis freitags zwischen 09:00 und 16:00 Uhr
telefonisch unter 0711/904-39555

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg - Informationen zum Coronavirus


Klinikum Crailsheim

In den Kliniken ist das medizinische und pflegerische Personal vorbereitet und arbeitet nach einem Hygieneplan auf der Grundlage der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts. Täglich werden neue Entwicklungen im Team besprochen. Im Ernstfall greifen die Kliniken auf ein etabliertes Meldesystem und vorhandene Abläufe zurück.
In begründeten Verdachtsfällen werden in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden Vorkehrungen getroffen, um den Befund zu sichern, die betreffenden Patienten zu isolieren und zu behandeln. Die notwendigen hygienischen, medizinischen und technischen Voraussetzungen zur Erstversorgung von Patienten sind in beiden Kliniken gewährleistet. Für Kontaktpersonen von Erkrankten werden durch das Gesundheitsamt entsprechende Schutzmaßnahmen veranlasst.
Das Gesundheitsamt rät, beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Menschen zu halten beziehungsweise in die Armbeuge zu niesen oder zu husten und sich häufig die Hände mit Wasser und Seife zu waschen.

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